Internetzensur im Iran

Seit einigen Tagen befinden wir uns im wunderschönen Iran. Neben der unglaublich warmherzigen iranischen Gastfreundschaft habe ich leider auch gleich eine der Schattenseiten dieses Landes zu spüren bekommen: die umfangreiche Zensur des Internets. Da auch WordPress davon betroffen ist, ist es mir derzeit nicht möglich, weitere Artikel auf meinem Blog zu posten. Ich versuche, die gesperrten Seiten über ein VPN-Netzwerk zu umgehen, wie sich auch Iraner zu helfen wissen. Dank eines iranischen Freundes konnte ich damit Verbindung zur Außenwelt aufnehmen.

Nur so viel vorab: Wir haben Georgien nach einem Besuch der Seilbahnstadt Chiatura, einem längeren Aufenthalt in der Hauptstadt Tbilisi und einem Ausflug in den Kaukasus bereits mit dem Nachtzug nach Armenien verlassen. In Armenien haben wir einige Ausflüge von der Hauptstadt Yerevan unternommen und sind nach einigen Tagen weiter in den Süden des Landes nach Tatev getourt, um eines der beeindruckendsten armenischen Klöster zu besichtigen. Weiter ging es auf einem irakischen Tanklaster bis zur iranischen Grenze, die wir zu Fuß überquerten. Dort fuhren wir per Anhalter in die nächste gelegene Stadt Jolfa und weiter nach Tabriz. Unsere ersten Tage im Iran waren von der überwältigenden iranischen Gastfreundlichkeit geprägt. Wir wurden von wildfremden Leuten auf der Straße angesprochen und willkommen geheißen, durch die Stadt und Bazare geführt, auf einen Tee und sogar nach Hause eingeladen. Wir sind gespannt, wie es in der Hauptstadt und vor allem im Süden des Landes weiter geht.

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Wenn einer eine Reise tut, …

…so hat er viel zu tun. Die letzte Woche vor meiner Reise war in der Tat alles andere als entspannt. Neben zahlreichen Erledigungen und letzten Planungen, zog ich schließlich nach zwei schönen WG-Jahren am Conertplatz aus. Zuvor musste ich meinen Backpack gepackt haben, da ich hierfür sonst nie wieder etwas gefunden hätte. Der ganze Prozess aus Auräumen, Zusammenbauen, Umziehen und Zwischenlagern hat schlussendlich länger gedauert als gedacht. Da noch andere Erledigungen anstanden, entschied ich mich, nicht vorzeitig und gestresst aufzubrechen, sondern meine Abreise um wenige Tage zu verschieben. Schließlich habe ich bis Ende Juli Zeit, nach Istanbul zu fahren, wo mein guter Freund Martin (II) dazustoßen und mich für einige Zeit begleiten wird. Weiterlesen „Wenn einer eine Reise tut, …“