Last minute to China

Noch immer Bishkek/Kirgistan. Nachdem ich alle Visa (für China und Pakistan) zusammen hatte, sollte es mit dem Bus es nach Almaty und per Nachtzug nach China gehen, der zwei Mal wöchentlich verkehrt. Die Anreise dorthin hätte deutlich entspannter sein können. Eigentlich hätte ich es doch wissen müssen, dass man hierzulande keinen Termin (zum Beispiel die Abfahrt eines Nachtzugs) an das Ende eines Tages legen, sondern mit ausreichend Puffer reisen sollte. Eine Anekdote meiner Anreise nach China in last minute…  Weiterlesen „Last minute to China“

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Rachmat, Kirgistan!

Kirgistan, Ende Oktober. Letzte Schulwoche vor den Herbstferien in Kaji-Say. Die vier lehrreichen Wochen vergingen wie im Zug. Unter der Woche unterrichte ich in der Schule, am Wochenende unternahm ich der Abwechslung halber kleinere Touren in die Berge, wovon es in Kirgistan genügend gibt. Zu meiner Freude stieß ich dabei immer auf andere Backpacker, mit denen ich mich lang ersehnt und tiefgründig unterhalten konnte. Mein Russisch war zum Ende zwar schon deutlich besser geworden, konnte ich mich nun im Haushalt ausdrücken, zu viel mehr reichte es aber nicht. Dessen ungeachtet sind die Sorgen eines Reisenden verschieden von denen, die man im kirgisischen Dorfalltag pflegt. Weiterlesen „Rachmat, Kirgistan!“

Im Land der gastfreundlichen und schönen Menschen

Nachdem ich in meinem letzten Post über die vergangenen, ereignisreichen anderthalb Monate ja geradezu geflogen bin, gehe ich noch einmal back in times, um weniger Geschichte als vielmehr Geschichten der Menschen zu erzählen, die mir auf dem Weg begegnet sind. Nun, wir schreiben einen frühen Abend im August. Martin und ich hatten soeben die armenisch-iranische Grenze übertreten. Wie wir mit dem irakischen Tanktruck hergekommen waren, ging es auch weiter. Wir trampten in die nächst größere Stadt Tabriz. Unser erster iranische Eindruck hätte positiver nicht sein können. Im Vergleich zum verschwiegenen, wenngleich freundlichen kaukasischen Bergvolk wurden wir von Iranern allerorts überschwänglich willkommen geheißen. Ich hatte ja schon Einiges über dieses Land vernommen, aber eine derartige warmherzige Kultur hätte ich nicht erwartet. Es ist wie mit dem ukrainischen Nachtzug – wer es nicht erlebt hat, kann es sich eben kaum vorstellen.  Weiterlesen „Im Land der gastfreundlichen und schönen Menschen“